Katholikentag Vorpommern
2009
"Hören will ich was Gott redet" Ps
85,9
-
die katholischen Gemeinden aus dem
Dekanat
Vorpommern in St. Petri zu
gast.
-
alle BILDER hier -
1.Neuanfänge katholischen Lebens
Nachdem mit der Einführung der Reformation das katholische Leben im
hiesigen Gebiet erloschen war, zeigen sich kleine Neuanfänge im späten
19.Jahrhundert.
Das Taufbuch der Pfarrei Rosenkranzkönigin in Demmin verzeichnet im
Jahre 1875 eine Taufe im Ort Thalberg bei Treptow a.Toll.. Die
Eltern des Täuflings sind kath. Zuwanderer aus Polen.
Für Treptow a.Toll. ist im Jahr 1878 eine Taufe vermerkt
mit der Eintragung: Mutter kath./ Vater protest.
Dies sind die ersten schriftlichen Hinweise, die das heutige Gebiet der kath.
Pfarrgemeinde Hl. Kreuz in Altentreptow betreffen. Nur eine kleine Zahl kath.
Christen leben vereinzelt und zerstreut in einem weiten Gebiet.
Mit dem Zuzug westfälischer Katholiken in den 30ger Jahren des
20.Jahrhunderts erhöht sich die Zahl ein wenig. Rosemarsow ist einer
der Orte, an dem diese Westfalen siedeln und seelsorgliche Betreuung erfahren.
Von einer eigenständigen kath. Pfarrgemeinde in Altentreptow kann aber
noch lange nicht die Rede sein. Der Pfarrer von der Gemeinde
Rosenkranzkönigin in Demmin trägt die seelsorgliche Verantwortung
auch für Treptow a.Toll.und die umliegenden Dörfer,
die heute zum Pfarrgebiet Hl. Kreuz Altentreptow gehören.
Dies ändert sich erst mit dem Ende des 2.Weltkrieges und dem Zustrom
vieler kath. Christen aus den früheren Ostgebieten, die hier eine neue
Heimat suchten.
Die Situation der zerstreuten Katholiken in unserer Region, besonders in
der Zeit vor 1945, ist durch das Wort D i a s p o r a gekennzeichnet und
wird durch Zeugnisse aus dieser Zeit um 1926 ein wenig beleuchtet. Sie stammen
aus der Hand des damaligen Pfarrers von der Pfarrei Demmin. Ein solches sei
hier kurz wiedergegeben.
In meiner fast 50 Meilen großen Gemeinde wird außer am
Pfarrort (Demmin) an sechs Orten Gottesdienst und Religionsunterricht für
die weit zerstreuten Katholiken gehalten. An zwei Orten, in Loitz und Treptow
a.Toll. können wir keinen Gottesdienst mehr halten, weil die Gastwirte
von ihrer Kundschaft genötigt werden, uns nicht mehr ihre Tanzsäle
zum Gottesdienst zu geben.....
In Treptow a.Toll. haben wir noch gar keine Unterkunft. Die lieben
Glaubensbrüder der rheinischen Stadt Düsseldorf wollen uns zu einer
Notkapelle verhelfen. Noch fehlt das Grundstück. Es muss etwas
geschehen.
Poczatek, Pfarrer
geschrieben in den 20ger Jahren (Auszug aus der Pfarrchronik Rosenkranzkönigin Demmin)
Wenn man dies liest, wird einem deutlich, wie schwierig die Glaubenssituation
der kath. Christen in jener Zeit hier war, wenn sie ihren kath. Glauben leben
wollten.
So kam es zu einem Bettelbrief, der in die überwiegend kath. Gebiete
Deutschlands verschickt wurde. Dieser brachte einen ungeahnten Erfolg.
Treptow a.Toll. bekam eine Kirche, genauer gesagt ein Kirchlein
(Kapelle). Die Ausstellungskapelle der Mustersiedlung der Düsseldorfer
Gesoleiausstellung sollte hier wieder aufgebaut werden. Das verwendbare
Baumaterial und die Kunstgegenstände dieser Kapelle sind ein Geschenk
der Katholiken der Stadt Düsseldorf. Durch zahlreiche Spenden von
Organisationen, Vereinen und vielen Katholiken aus allen Teilen Deutschlands
konnten die erheblichen Geldmittel, die für den Abbruch, Transport und
Wiederaufbau der Kirche in Treptow a.Toll. erforderlich waren, aufgebracht
werden. Für die Katholiken vor Ort war dieses nicht möglich.
Für dieses Kirchlein musste auch Grund und Boden her,
den die Katholiken in Treptow a.Toll. nicht besaßen. Dieser wurde von
der Stadt Treptow a.Toll. großzügig zur Verfügung gestellt.
Im Jahre 1928 konnten die Katholiken von Treptow a.Toll. eine Kirche ihr
eigen nennen, wenn auch noch manches an Innenausstattung fehlte. (Näheres
hier in einem 2.Teil.)
Zwar hatten nun die Katholiken in Treptow a.Toll. und in der Umgebung ein
eigenes Kirchlein, aber noch war es nicht möglich, jeden Sonntag den
kath. Gottesdienst hier zu feiern. Darauf musste man noch viele Jahre
warten.
Noch wurde Treptow a.Toll. (seit 1939 Altentreptow) von Demmin aus als eine
Außenstation betreut.
Dies änderte sich kurze Zeit später mit dem Ende des 2.Weltkrieges
und durch die Befreiung durch die Rote Armee. Auch dies
hinterließ ihre Spuren. Dazu wieder eine Situationsbeschreibung aus
der Demminer Chronik:
Am Tage der freiwilligen Übergabe von Altentreptow, 30.April 1945,
suchten wir die kath. Kapelle auf. Wir fanden das Schloss der
Eingangstür erbrochen, die Füllung der Sakristeitür eingeschlagen,
die Schränke der Sakristei offen, durchwühlt, die Kerzen am Altar
entwendet....Wir fanden in der Sakristei ein bebildertes Buch mit dem Titel
Der Führer und seine Soldaten....
(Auszug aus einem Brief von Frl.Marg.Schur, Altentreptow, an Kaplan Wessels,
Demmin)
Das Ende des 2.Weltkrieges brachte auch für das katholische Leben in
dieser Region eine ganz neue Situation. Sozusagen mit einem Schlag wuchs
die kleine Schar katholischer Christen zu einer enormen Größe
an.
Die Chronik der Gemeinde Altentreptow weiß von einer Zuwanderung von
etwa 1500 Katholiken zu berichten. Sie kamen zu einem erheblichen Teil aus
der Freien Prälatur Schneidemühl, Dt. Krone, aber auch aus Schlesien,
aus den Sudeten, aus Ostpreußen und aus der Tschecheslowakei. Sie wurden
zumeist auf die umliegenden Dörfer (z.B. Wildberg, Seltz-Muna in
Massenquartiere verteilt.
Mit einem der Flüchtlingstrecks kam auch als katholischer Geistlicher
Pfarrer Albert Morzynski mit Mutter und Schwester und einem Teil seiner
bisherigen Gemeinde in Klein Nakel, Kr. Dt. Krone, Freie Prälatur
Schneidemühl hierher. Der Ort Wildberg wurde für ihn und die Seinen
der erste Zufluchtsort. Mit ihm schreibt unsere heutige Pfarrgemeinde die
eigene Chronik. Auch hier ein kleiner Auszug daraus:
...Unter den vielen Trecks, die sich auf den Straßen mühsam
fortbewegten, war auch einer, der aus Kl. Nakel, Kr. Dt. Krone, kam, und
der einen Pfarrer bei sich hatte. Dieser sollte der erste Geistliche sein,
der nach der Reformation in Altentreptow Wohnung nahm. Doch bis dahin vergingen
noch leidvolle Monate. Hier seien einige persönliche Notizen gestattet.
- Am 11.2.45 kam unser Treck in Altentreptow an. Massenquartier in der damaligen
Mittelschule; am 13.2. wurden wir nach Wildberg verwiesen. ...Massenquartier
im Saal der Gastwirtschaft. Weitere Männer wurden zum Volkssturm eingezogen,
auch der Gutzbesitzer. So ergab es sich von selbst, dass ich zunächst
Leibsorger wurde, richtete eine Gemeinschaftsküche ein, schnitt
Lebensmittelkarten ab, fuhr zum Einkauf en gros in die Stadt, berechnete
den Preis pro Eintopf, musste für Pferdefutter sorgen etc. Am 17.2.
treffe ich in der Kapelle den zuständigen Geistlichen aus Demmin, Kaplan
Wessels. Ich übernehme den Sonntagsgottesdienst.
(Aus der Pfarrchronik Hl. Kreuz, Altentreptow).
Die neue Situation erforderte nun auch kirchenrechtlich neue Festlegungen.
Aus dem Flüchtlingspfarrer A. Morzynski wurde am 15.08.1949
ein Lokalkaplan der Pfarrei Rosenkranzkönigin Demmin unter
der Verantwortung des dortigen Pfarrers. Wenige Jahre später, im Jahre
1955, wurde Altentreptow mit festumschriebenen Dörfern zu einer
vermögensrechtlich selbstständigen Kuratie mit eigenem Kirchenvorstand
erhoben und eigenem Pfarrsiegel. Schließlich 1964 zu einer
selbstständigen Pfarrei. Bis zu seinem Tode im Herbst 1978 stand Pfarrer
A. Morzynski dieser Gemeinde vor.
Ihm folgten im gleichen Jahr Pfarrer J. Wittig und 1985 Pfarrer N. Müller,
der bis zum heutigen Tag Pfarrer der Gemeinde Hl. Kreuz, Altentreptow ist.
Manches hat sich in dieser Zeit verändert. Die Zahl der kath. Christen
ist wieder zurückgegangen. In den 50ger Jahren erfolgte eine große
Abwanderungswelle nach dem Westen. Heute umfaßt unsere Stammgemeinde
etwa 540 Katholiken. Hinzu kommen die katholischen Christen (147) aus dem
südlichen Teil der Demminer Gemeinde, die aus gegebenen Gründen
seit 1992 von hier aus seelsorglich betreut werden.
Seit 1990 steht für die seelsorglichen Aufgaben der Gemeinde Frau M. Klatt, zunächst als pastorale Mitarbeiterin, seit 1998 als
Gemeindereferentin dem Pfarrer zur Seite.
Katholisch/evangelisch, so kennzeichnet sich heutige gemeinsame
Diasporasituation, wobei katholisch immer die Minderheit bedeutet.
Aber seit mehr als fünfzehn Jahren ist in vielem aus dem Nebeneinander
ein Miteinander geworden. Nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame wird
wahrgenommen und führt uns auf dem Weg zur Einheit immer näher
zusammen.
2.Ein Gotteshaus für die pommersche
Diaspora
Das Treptower Wochenblatt vom 19.09.1928 weiß Folgendes zu berichten:
Einweihung der kath. Heilig=Kreuz=Kirche".
Ein Freudenfest feierten gestern unsere katholischen Mitbürger. Die
kleine hübsche Kirche auf dem Klüschenberge mit dem schlanken Turm
ist im Laufe des Sommers fertiggestellt, in den letzten Wochen wurde auch
die Innenarbeit beendet. Am Freitag wurden die Glocken zum ersten Male
gehört. Gestern Vormittag läuteten sie um 10 Uhr zur Feier der
Einweihung, die vom Hochwürdigen Herrn Fürstbischöflichen
Kommissarius Prälat Dr. Steinmann aus Stettin vorgenommen wurde. In
feierlicher Prozession kamen, Prälat Dr. Steinmann und fünf Priester
an der Spitze, begleitet von Abordnungen der kath. Jungfrauen und Gesellenvereine
aus Demmin und Stralsund mit 4 Fahnen, die Teilnehmer den Weg zur Kirche
herauf. Sie wurden mit einem Lobgesang des Demminer Kirchenchores empfangen.
; ein Bittgang um die Kirche folgte. Prälat Steinmann sprach vor dem
Gotteshaus zu den zahlreichen Teilnehmern. U. a. waren Landrat von und zu
Gilsa aus Demmin, Bürgermeister Dols und drei Vertreter der Stadtverordneten
erschienen. Prälat Dr. Steinmann dankte der Stadt für die
Überlassung des schönen Bauplatzes und allen Behörden für
das bewiesene Entgegenkommen. Die frühere Gesolei=Kirche aus
Düsseldorf ist zwar von Düsseldorfer Katholiken geschenkt, der
Abbruch, Transport und Wiederaufbau hat aber natürlich große Summen
benötigt, die aufgebracht werden mussten; die innere
künstlerische Ausschmückung, vor allem das große wunderbare
Mosaik=Altarbild, Jesus und seine Jünger, und die kunstvollen Leuchter
und Geräte, sind von den Künstlern gestiftet, denen Dank gesagt
wurde. Seiner Festrede legte Prälat Dr. Steinmann das Schlusswort
aus Haydns Schöpfung Vollendet ist das große Werk
zu Grunde. Ein feierliches Hochamt und Te Deum beschloss die Feier in
der Kirche. Nachmittags 4 Uhr wurde eine feierliche Segensandacht in der
neuen Kirche abgehalten. ...
3. Urkunde zur Grundsteinlegung der Heilig Kreuz
Kirche
Im Namen der allerheiligsten Dreieinigkeit!
Am 10. (zehnten) Juni des Jahres 1928 (neunzehnhundertachtundzwanzig) unter
dem Pontifikat Sr. Heiligkeit Papst Pius XI. es war zu dieser Zeit
Präsident der deutschen Republik Paul von Beneckendorf und von Hindenburg,
Fürstbischof von Breslau Kardinal Adolf Bertram, Weihbischof Dr. Deitner,
Fürstbischöflicher Delegat über Brandenburg und Pommern,
Erzpriester Radek, Pfarrer in Stralsund, Lorenz Carl......Poczatek, Pfarrer
der kath. Gemeinde Demmin, Seelsorger der Lokalie Grimmen Kuratus Engelbert
Foltin, von u. zu Gilsa Landrat des Kreises Demmin, Dols, Bürgermeister
der Stadt Treptow legte der Fürstbischöfliche Kommissarius
für Pommern Monsignore Dr. Steinmann, Päpstlicher Hausprälat,
Probst von Settin, unter Assistenz des Pfarrers Poczatek und des Kaplans
JamborDemmin, sowie in Anwesenheit von Mitgliedern des kath.
Kirchenvorstandes und des Ortskommitees der Katholiken Treptows und der Umgegend,
vertreten durch die Herren Gutsbesitzer von GrooteReutershof und
Ziegelmeister CzepanekTreptow, den Grundstein zum Wiederaufbau der
Ausstellungskapelle der Mustersiedlung der Düsseldorfer Gesoleiausstellung
des Jahres 1926. Das verwendbare Baumaterial sowie die Kunstgegenstände
der Ausstellungskapelle sind ein Geschenk von Katholiken der Stadt
Düsseldorf. Besonderen Verdienst um den Erwerb der Kapelle und die
Herbeischaffung der dafür erforderlichen Mittel haben die Herren Rektor
Böhler, derzeitiger Generalsekretär der kath. Schulorganisation
Deutschlands und Rektor Dahl, Präses des Gesellenvereins in
Düsseldorf. Der Wiederaufbau erfolgt durch namhafte Spenden Sr. Eminenz
des hochwst. Herrn Kardinal Fürstbischof von Breslau, des Herrn
Oberbürgermeisters von Düsseldorf, der DiözesanKomitees
des Bonifatiusvereins von Münster und Breslau und mit Sammelgeldern
aus allen Teilen Deutschlands. Die Kapelle soll zu Ehren und unter dem Titel
St. Crucis erbaut werden. Den Bauplan entwarf der Architekt
Dierichsweiler Düsseldorf. Der Wiederaufbau stand unter der Aufsicht
des Bausachverständigen der Fürstbischöflichen Delegatur,
Archtekt Kühn, Berlin-Zehlendorf. Die Leitung der Gesamtausführung
und der Anlagen hatte Herr Maurermeister WestphalTreptow a./Toll. inne.
Den Kapellenplatz überließen, solange eine kath. Kirche oder Kapelle
darauf steht, Magistrat und Ökonomiedeputation der Stadt Treptow a.Toll.
der kath. Gemeinde gegen eine kleine jährliche Anerkennungsgebühr.
Errichtet, Demmin, am 10. Juni 1928 Poczatek, Pfarrer
4. Zur Innenausstattung der Kirche.
Vom alten Bestand der Innenausstattung der Kirche ist das Mosaik
Altarbild. Es stellt das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern dar
und beeindruckt besonders durch die starke Ausdruckskraft der Gesichter auf
diesem Bild. Geschaffen wurde dieses Bild vom Künstler J. Bell aus Düsseldorf,
signiert J.B.
Ebenso erwähnenswert sind nach Entwürfen des gleichen Künstlers
und ausgeführt von der Fa. Hauswald Düsseldorf (signiert). Die
Darstellungen in den vier Fenstern sind: Ecce Homo, St. Johann Baptis, Mater
Dolorosa und Christus als Schmerzensmann.
Mosaik sowie die vier Fenster sind charakteristische Werke des
(gemäßigten) Expressionismus.
Wohl in etwas späterer Zeit hinzugekommen ist das große Kreuz
in der Kirche (um 1928).
Es wurde in Anlehnung an den ChristkönigTypus der Romanik geschaffen
und zeigt Christus nicht als den leidenden, sondern unversehrt, segnend,
in den großflächigen und abstrahierenden Formen der Zeit.
70 Jahre nach Grundsteinlegung und Einweihung der Kirche, im Jahr 1998, konnte
ein Erweiterungsanbau der Kirche in Verbindung mit einer Neugestaltung des
Altarraumes verwirklicht werden.
Den Bauplan für den Erweiterungsanbau entwarf das Architekten & Ingenierbüro Klinger & Kornett aus Berlin. Die Bauaufsicht führte
der Architekt Herr Peter Kornett.Mit der Durchführung des Baues wurde als Hauptauftragnehmer die Fa.
Gonschorek, Hoch- und Tiefbau aus Tützpatz beauftragt.
Die Neugestaltung des Altarraumes, sowohl der Entwurf wie die Durchführung,
lag in den Händen des Bildhauers J. Karbe aus Altkünkendorf bei
Angermünde.
Altar, Ambo (Lesepult) und Tabernakeleinfassung sind aus römischen Travertin
(Kalkstein) gefertigt. Bild 8
Das Mosaik-Altarbild hat seinen Platz in der neuen Rückwand des Altarraumes
erhalten.
Die ganze Altarraumgestaltung darf als ein gelungenes Werk bezeichnet werden.
Natürlich war die Erweiterung der Kirche und die Neugestaltung des
Innenraumes mit erheblichen Kosten verbunden, die die Gemeinde allein nicht
aufbringen konnte. Das Erzbischöfliche Ordinariat Berlin gab einen
großen Bauzuschuß. Größere Spenden ließ uns
unsere Partnergemeinde Hl. Familie in Grafenwald zukommen, als Einzelspender
seien besonders genannt; die Geschwister Hautkappe aus Bottrop und Herr von
Groote aus Neverstaven. Auch die Gemeinde selbst zeigte eine große
Spendenbereitschaft und erbrachte dazu beim Bau Eigenleistungen. Ohne die
vielfältige Unterstützung wäre dies alles nicht möglich
geworden.
Am 29. September 1998 hielt Kardinal Georg Sterzinsky die feierliche
Altarkonsekration (Altarweihe). An diesem Gottesdienst nahmen zahlreiche
Gläubige der Gemeinde, geladene Gäste, mehrere Priester aus den
beiden Norddekanaten in Vorpommern, ebenso der ev. Pfarrer H.M. Kischkewitz
der St. PetriGemeinde in Altentreptow teil.
Bei dem anschließenden Empfang in den Gemeinderäumen (1980 unter
Pfarrer J. Wittig erbaut) wurde allen Beteiligten ganz herzlich gedankt.
Die Gemeinde erfreut sich nun eines etwas größeren Kirchraumes,
sowie eines hellen, freundlichen Gotteshauses.