Kirche  -  mehr als Sie glauben !

Katholische Pfarrgemeinde
Maria Rosenkranzkönigin Demmin

Pfarrer Piotr Scczerbaniewicz    
Tel.: 0160/872 69 15
Gemeindereferentin Maria Klatt

Kath. Pfarramt Hl. Kreuz , Altentreptow
Pfarrer i.R.  N.Müller 
Schulstrasse 17a 
17087 ALTENTREPTOW                      Tel.: 03961/210743
                                        
                     Fax: 03961  212918  

  Pfarrbrief

 

 

Heilige Messe
Sonntag 8.30 Uhr

  Katholikentag Vorpommern 2009
"Hören will ich was Gott redet"  Ps 85,9
- die katholischen Gemeinden aus dem
   Dekanat Vorpommern in St. Petri zu gast.

- alle BILDER hier -

 

 

1.Neuanfänge katholischen Lebens

Nachdem mit der Einführung der Reformation das katholische Leben im hiesigen Gebiet erloschen war, zeigen sich kleine Neuanfänge im späten 19.Jahrhundert.

Das Taufbuch der Pfarrei Rosenkranzkönigin in Demmin verzeichnet im Jahre 1875 eine Taufe im Ort Thalberg bei „Treptow a.Toll.„. Die Eltern des Täuflings sind kath. Zuwanderer aus Polen.

Für „Treptow a.Toll.„ ist im Jahr 1878 eine Taufe vermerkt mit der Eintragung: Mutter kath./ Vater protest.

Dies sind die ersten schriftlichen Hinweise, die das heutige Gebiet der kath. Pfarrgemeinde Hl. Kreuz in Altentreptow betreffen. Nur eine kleine Zahl kath. Christen leben vereinzelt und zerstreut in einem weiten Gebiet.

Mit dem Zuzug westfälischer Katholiken in den 30ger Jahren des 20.Jahrhunderts erhöht sich die Zahl ein wenig. Rosemarsow ist einer der Orte, an dem diese Westfalen siedeln und seelsorgliche Betreuung erfahren.

Von einer eigenständigen kath. Pfarrgemeinde in Altentreptow kann aber noch lange nicht die Rede sein. Der Pfarrer von der Gemeinde Rosenkranzkönigin in Demmin trägt die seelsorgliche Verantwortung auch für „Treptow a.Toll.„und die umliegenden Dörfer, die heute zum Pfarrgebiet Hl. Kreuz Altentreptow gehören.

Dies ändert sich erst mit dem Ende des 2.Weltkrieges und dem Zustrom vieler kath. Christen aus den früheren Ostgebieten, die hier eine neue Heimat suchten.

Die Situation der zerstreuten Katholiken in unserer Region, besonders in der Zeit vor 1945, ist durch das Wort D i a s p o r a gekennzeichnet und wird durch Zeugnisse aus dieser Zeit um 1926 ein wenig beleuchtet. Sie stammen aus der Hand des damaligen Pfarrers von der Pfarrei Demmin. Ein solches sei hier kurz wiedergegeben.

„In meiner fast 50 Meilen großen Gemeinde wird außer am Pfarrort (Demmin) an sechs Orten Gottesdienst und Religionsunterricht für die weit zerstreuten Katholiken gehalten. An zwei Orten, in Loitz und Treptow a.Toll. können wir keinen Gottesdienst mehr halten, weil die Gastwirte von ihrer Kundschaft genötigt werden, uns nicht mehr ihre Tanzsäle zum Gottesdienst zu geben.....„

„In Treptow a.Toll. haben wir noch gar keine Unterkunft. Die lieben Glaubensbrüder der rheinischen Stadt Düsseldorf wollen uns zu einer Notkapelle verhelfen. Noch fehlt das Grundstück. Es muss etwas geschehen.„

Poczatek, Pfarrer
geschrieben in den 20ger Jahren
  (Auszug aus der Pfarrchronik Rosenkranzkönigin Demmin)

Wenn man dies liest, wird einem deutlich, wie schwierig die Glaubenssituation der kath. Christen in jener Zeit hier war, wenn sie ihren kath. Glauben leben wollten.

So kam es zu einem Bettelbrief, der in die überwiegend kath. Gebiete Deutschlands verschickt wurde. Dieser brachte einen ungeahnten Erfolg. „Treptow a.Toll.„ bekam eine Kirche, genauer gesagt ein Kirchlein (Kapelle). Die Ausstellungskapelle der Mustersiedlung der Düsseldorfer Gesoleiausstellung sollte hier wieder aufgebaut werden. Das verwendbare Baumaterial und die Kunstgegenstände dieser Kapelle sind ein Geschenk der Katholiken der Stadt Düsseldorf. Durch zahlreiche Spenden von Organisationen, Vereinen und vielen Katholiken aus allen Teilen Deutschlands konnten die erheblichen Geldmittel, die für den Abbruch, Transport und Wiederaufbau der Kirche in Treptow a.Toll. erforderlich waren, aufgebracht werden. Für die Katholiken vor Ort war dieses nicht möglich.

Für dieses „Kirchlein„ musste auch Grund und Boden her, den die Katholiken in Treptow a.Toll. nicht besaßen. Dieser wurde von der Stadt Treptow a.Toll. großzügig zur Verfügung gestellt.

Im Jahre 1928 konnten die Katholiken von Treptow a.Toll. eine Kirche ihr eigen nennen, wenn auch noch manches an Innenausstattung fehlte. (Näheres hier in einem 2.Teil.)

Zwar hatten nun die Katholiken in Treptow a.Toll. und in der Umgebung ein eigenes Kirchlein, aber noch war es nicht möglich, jeden Sonntag den kath. Gottesdienst hier zu feiern. Darauf musste man noch viele Jahre warten.

Noch wurde Treptow a.Toll. (seit 1939 Altentreptow) von Demmin aus als eine Außenstation betreut.

Dies änderte sich kurze Zeit später mit dem Ende des 2.Weltkrieges und durch die „Befreiung durch die Rote Armee„. Auch dies hinterließ ihre Spuren. Dazu wieder eine Situationsbeschreibung aus der Demminer Chronik:

„Am Tage der freiwilligen Übergabe von Altentreptow, 30.April 1945, suchten wir die kath. Kapelle auf. Wir fanden das Schloss der Eingangstür erbrochen, die Füllung der Sakristeitür eingeschlagen, die Schränke der Sakristei offen, durchwühlt, die Kerzen am Altar entwendet....Wir fanden in der Sakristei ein bebildertes Buch mit dem Titel „Der Führer und seine Soldaten....„

(Auszug aus einem Brief von Frl.Marg.Schur, Altentreptow, an Kaplan Wessels, Demmin)

Das Ende des 2.Weltkrieges brachte auch für das katholische Leben in dieser Region eine ganz neue Situation. Sozusagen mit einem Schlag wuchs die kleine Schar katholischer Christen zu einer enormen Größe an.

Die Chronik der Gemeinde Altentreptow weiß von einer Zuwanderung von etwa 1500 Katholiken zu berichten. Sie kamen zu einem erheblichen Teil aus der Freien Prälatur Schneidemühl, Dt. Krone, aber auch aus Schlesien, aus den Sudeten, aus Ostpreußen und aus der Tschecheslowakei. Sie wurden zumeist auf die umliegenden Dörfer (z.B. Wildberg, Seltz-Muna in Massenquartiere verteilt.

Mit einem der Flüchtlingstrecks kam auch als katholischer Geistlicher Pfarrer Albert Morzynski mit Mutter und Schwester und einem Teil seiner bisherigen Gemeinde in Klein Nakel, Kr. Dt. Krone, Freie Prälatur Schneidemühl hierher. Der Ort Wildberg wurde für ihn und die Seinen der erste Zufluchtsort. Mit ihm schreibt unsere heutige Pfarrgemeinde die eigene Chronik. Auch hier ein kleiner Auszug daraus:

„...Unter den vielen Trecks, die sich auf den Straßen mühsam fortbewegten, war auch einer, der aus Kl. Nakel, Kr. Dt. Krone, kam, und der einen Pfarrer bei sich hatte. Dieser sollte der erste Geistliche sein, der nach der Reformation in Altentreptow Wohnung nahm. Doch bis dahin vergingen noch leidvolle Monate. Hier seien einige persönliche Notizen gestattet. - Am 11.2.45 kam unser Treck in Altentreptow an. Massenquartier in der damaligen Mittelschule; am 13.2. wurden wir nach Wildberg verwiesen. ...Massenquartier im Saal der Gastwirtschaft. Weitere Männer wurden zum Volkssturm eingezogen, auch der Gutzbesitzer. So ergab es sich von selbst, dass ich zunächst Leibsorger wurde, richtete eine Gemeinschaftsküche ein, schnitt Lebensmittelkarten ab, fuhr zum Einkauf en gros in die Stadt, berechnete den Preis pro Eintopf, musste für Pferdefutter sorgen etc. Am 17.2. treffe ich in der Kapelle den zuständigen Geistlichen aus Demmin, Kaplan Wessels. Ich übernehme den Sonntagsgottesdienst.„
(Aus der Pfarrchronik Hl. Kreuz, Altentreptow).

Die neue Situation erforderte nun auch kirchenrechtlich neue Festlegungen. Aus dem „Flüchtlingspfarrer„ A. Morzynski wurde am 15.08.1949 ein „Lokalkaplan„ der Pfarrei Rosenkranzkönigin Demmin unter der Verantwortung des dortigen Pfarrers. Wenige Jahre später, im Jahre 1955, wurde Altentreptow mit festumschriebenen Dörfern zu einer vermögensrechtlich selbstständigen Kuratie mit eigenem Kirchenvorstand erhoben und eigenem Pfarrsiegel. Schließlich 1964 zu einer selbstständigen Pfarrei. Bis zu seinem Tode im Herbst 1978 stand Pfarrer A. Morzynski dieser Gemeinde vor.

Ihm folgten im gleichen Jahr Pfarrer J. Wittig und 1985 Pfarrer N. Müller, der bis zum heutigen Tag Pfarrer der Gemeinde Hl. Kreuz, Altentreptow ist.

Manches hat sich in dieser Zeit verändert. Die Zahl der kath. Christen ist wieder zurückgegangen. In den 50ger Jahren erfolgte eine große Abwanderungswelle nach dem Westen. Heute umfaßt unsere Stammgemeinde etwa 540 Katholiken. Hinzu kommen die katholischen Christen (147) aus dem südlichen Teil der Demminer Gemeinde, die aus gegebenen Gründen seit 1992 von hier aus seelsorglich betreut werden.

Seit 1990 steht für die seelsorglichen Aufgaben der Gemeinde Frau M. Klatt, zunächst als pastorale Mitarbeiterin, seit 1998 als Gemeindereferentin dem Pfarrer zur Seite.

Katholisch/evangelisch, so kennzeichnet sich heutige gemeinsame Diasporasituation, wobei katholisch immer die Minderheit bedeutet.

Aber seit mehr als fünfzehn Jahren ist in vielem aus dem Nebeneinander ein Miteinander geworden. Nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame wird wahrgenommen und führt uns auf dem Weg zur Einheit immer näher zusammen.

2.Ein Gotteshaus für die pommersche Diaspora

Das Treptower Wochenblatt vom 19.09.1928 weiß Folgendes zu berichten:
„Einweihung der kath. Heilig=Kreuz=Kirche".
Ein Freudenfest feierten gestern unsere katholischen Mitbürger. Die kleine hübsche Kirche auf dem Klüschenberge mit dem schlanken Turm ist im Laufe des Sommers fertiggestellt, in den letzten Wochen wurde auch die Innenarbeit beendet. Am Freitag wurden die Glocken zum ersten Male gehört. Gestern Vormittag läuteten sie um 10 Uhr zur Feier der Einweihung, die vom Hochwürdigen Herrn Fürstbischöflichen Kommissarius Prälat Dr. Steinmann aus Stettin vorgenommen wurde. In feierlicher Prozession kamen, Prälat Dr. Steinmann und fünf Priester an der Spitze, begleitet von Abordnungen der kath. Jungfrauen und Gesellenvereine aus Demmin und Stralsund mit 4 Fahnen, die Teilnehmer den Weg zur Kirche herauf. Sie wurden mit einem Lobgesang des Demminer Kirchenchores empfangen. ; ein Bittgang um die Kirche folgte. Prälat Steinmann sprach vor dem Gotteshaus zu den zahlreichen Teilnehmern. U. a. waren Landrat von und zu Gilsa aus Demmin, Bürgermeister Dols und drei Vertreter der Stadtverordneten erschienen. Prälat Dr. Steinmann dankte der Stadt für die Überlassung des schönen Bauplatzes und allen Behörden für das bewiesene Entgegenkommen. Die frühere Gesolei=Kirche aus Düsseldorf ist zwar von Düsseldorfer Katholiken geschenkt, der Abbruch, Transport und Wiederaufbau hat aber natürlich große Summen benötigt, die aufgebracht werden mussten; die innere künstlerische Ausschmückung, vor allem das große wunderbare Mosaik=Altarbild, Jesus und seine Jünger, und die kunstvollen Leuchter und Geräte, sind von den Künstlern gestiftet, denen Dank gesagt wurde. Seiner Festrede legte Prälat Dr. Steinmann das Schlusswort aus Haydns Schöpfung „Vollendet ist das große Werk„ zu Grunde. Ein feierliches Hochamt und Te Deum beschloss die Feier in der Kirche. Nachmittags 4 Uhr wurde eine feierliche Segensandacht in der neuen Kirche abgehalten. ...„

3. Urkunde zur Grundsteinlegung der Heilig Kreuz – Kirche

Im Namen der allerheiligsten Dreieinigkeit!

Am 10. (zehnten) Juni des Jahres 1928 (neunzehnhundertachtundzwanzig) unter dem Pontifikat Sr. Heiligkeit Papst Pius XI. – es war zu dieser Zeit Präsident der deutschen Republik Paul von Beneckendorf und von Hindenburg, Fürstbischof von Breslau Kardinal Adolf Bertram, Weihbischof Dr. Deitner, Fürstbischöflicher Delegat über Brandenburg und Pommern, Erzpriester Radek, Pfarrer in Stralsund, Lorenz Carl......Poczatek, Pfarrer der kath. Gemeinde Demmin, Seelsorger der Lokalie Grimmen Kuratus Engelbert Foltin, von u. zu Gilsa Landrat des Kreises Demmin, Dols, Bürgermeister der Stadt Treptow – legte der Fürstbischöfliche Kommissarius für Pommern Monsignore Dr. Steinmann, Päpstlicher Hausprälat, Probst von Settin, unter Assistenz des Pfarrers Poczatek und des Kaplans Jambor–Demmin, sowie in Anwesenheit von Mitgliedern des kath. Kirchenvorstandes und des Ortskommitees der Katholiken Treptows und der Umgegend, vertreten durch die Herren Gutsbesitzer von Groote–Reutershof und Ziegelmeister Czepanek–Treptow, den Grundstein zum Wiederaufbau der Ausstellungskapelle der Mustersiedlung der Düsseldorfer Gesoleiausstellung des Jahres 1926. Das verwendbare Baumaterial sowie die Kunstgegenstände der Ausstellungskapelle sind ein Geschenk von Katholiken der Stadt Düsseldorf. Besonderen Verdienst um den Erwerb der Kapelle und die Herbeischaffung der dafür erforderlichen Mittel haben die Herren Rektor Böhler, derzeitiger Generalsekretär der kath. Schulorganisation Deutschlands und Rektor Dahl, Präses des Gesellenvereins in Düsseldorf. Der Wiederaufbau erfolgt durch namhafte Spenden Sr. Eminenz des hochwst. Herrn Kardinal Fürstbischof von Breslau, des Herrn Oberbürgermeisters von Düsseldorf, der Diözesan–Komitees des Bonifatiusvereins von Münster und Breslau und mit Sammelgeldern aus allen Teilen Deutschlands. Die Kapelle soll zu Ehren und unter dem Titel „St. Crucis„ erbaut werden. Den Bauplan entwarf der Architekt Dierichsweiler Düsseldorf. Der Wiederaufbau stand unter der Aufsicht des Bausachverständigen der Fürstbischöflichen Delegatur, Archtekt Kühn, Berlin-Zehlendorf. Die Leitung der Gesamtausführung und der Anlagen hatte Herr Maurermeister Westphal–Treptow a./Toll. inne. Den Kapellenplatz überließen, solange eine kath. Kirche oder Kapelle darauf steht, Magistrat und Ökonomiedeputation der Stadt Treptow a.Toll. der kath. Gemeinde gegen eine kleine jährliche Anerkennungsgebühr.

Errichtet, Demmin, am 10. Juni 1928   Poczatek, Pfarrer

4. Zur Innenausstattung der Kirche.

Vom alten Bestand der Innenausstattung der Kirche ist das Mosaik – Altarbild. Es stellt das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern dar und beeindruckt besonders durch die starke Ausdruckskraft der Gesichter auf diesem Bild. Geschaffen wurde dieses Bild vom Künstler J. Bell aus Düsseldorf, signiert J.B.

MosaikfensterEbenso erwähnenswert sind nach Entwürfen des gleichen Künstlers und ausgeführt von der Fa. Hauswald Düsseldorf (signiert). Die Darstellungen in den vier Fenstern sind: Ecce Homo, St. Johann Baptis, Mater Dolorosa und Christus als Schmerzensmann.

Mosaik sowie die vier Fenster sind charakteristische Werke des (gemäßigten) Expressionismus.

Wohl in etwas späterer Zeit hinzugekommen ist das große Kreuz in der Kirche (um 1928).

Es wurde in Anlehnung an den Christkönig–Typus der Romanik geschaffen und zeigt Christus nicht als den leidenden, sondern unversehrt, segnend, in den großflächigen und abstrahierenden Formen der Zeit.
70 Jahre nach Grundsteinlegung und Einweihung der Kirche, im Jahr 1998, konnte ein Erweiterungsanbau der Kirche in Verbindung mit einer Neugestaltung des Altarraumes verwirklicht werden.
Den Bauplan für den Erweiterungsanbau entwarf das Architekten & Ingenierbüro Klinger & Kornett aus Berlin. Die Bauaufsicht führte der Architekt Herr Peter Kornett.Mit der Durchführung des Baues wurde als Hauptauftragnehmer die Fa. Gonschorek, Hoch- und Tiefbau aus Tützpatz beauftragt.

Die Neugestaltung des Altarraumes, sowohl der Entwurf wie die Durchführung, lag in den Händen des Bildhauers J. Karbe aus Altkünkendorf bei Angermünde.

Altar, Ambo (Lesepult) und Tabernakeleinfassung sind aus römischen Travertin (Kalkstein) gefertigt. Bild 8

Das Mosaik-Altarbild hat seinen Platz in der neuen Rückwand des Altarraumes erhalten.

Die ganze Altarraumgestaltung darf als ein gelungenes Werk bezeichnet werden.

Natürlich war die Erweiterung der Kirche und die Neugestaltung des Innenraumes mit erheblichen Kosten verbunden, die die Gemeinde allein nicht aufbringen konnte. Das Erzbischöfliche Ordinariat Berlin gab einen großen Bauzuschuß. Größere Spenden ließ uns unsere Partnergemeinde Hl. Familie in Grafenwald zukommen, als Einzelspender seien besonders genannt; die Geschwister Hautkappe aus Bottrop und Herr von Groote aus Neverstaven. Auch die Gemeinde selbst zeigte eine große Spendenbereitschaft und erbrachte dazu beim Bau Eigenleistungen. Ohne die vielfältige Unterstützung wäre dies alles nicht möglich geworden.

Am 29. September 1998 hielt Kardinal Georg Sterzinsky die feierliche Altarkonsekration (Altarweihe). An diesem Gottesdienst nahmen zahlreiche Gläubige der Gemeinde, geladene Gäste, mehrere Priester aus den beiden Norddekanaten in Vorpommern, ebenso der ev. Pfarrer H.M. Kischkewitz der St. Petri–Gemeinde in Altentreptow teil.

Bei dem anschließenden Empfang in den Gemeinderäumen (1980 unter Pfarrer J. Wittig erbaut) wurde allen Beteiligten ganz herzlich gedankt.

Die Gemeinde erfreut sich nun eines etwas größeren Kirchraumes, sowie eines hellen, freundlichen Gotteshauses.