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       ST.PETRI HISTORY
 ST.PETRI CHRONIK
 KIRCHENEINTRITT
 
 

 

1. In ecclesia trybethowe. Die Anfänge
2. Die Entstehung der St.Petri Kirche
3. Der Turm und die Glocken
4. Das 19. Jahrhundert und die Orgel
5. Der Altar und das Chorgestühl
6. In ecclesia trybethowe. Heute

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6. In ecclesia trybethowe. Heute                    

Heute leben in Altentreptow ca. 5800 Menschen. Die Tendenz ist fallend, noch vor der Wende Anfang der 90er Jahre waren es über 9000 Einwohner. Es fehlt an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie an Infrastruktur, was viele, besonders junge Menschen, zum Wegzug bewegt. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Kommune und die Kirchengemeinde gleichermaßen. Von den 5800 Menschen gehören rund 1000 Menschen der Evangelischen Kirche an. Das sind ungefähr 20 Prozent, was repräsentativ ist für die Pommersche Evangelische Kirche mit Bischofssitz in Greifswald, zu der wir gehören.

Sonntäglich besuchen im Durchschnitt 50 bis 80 Menschen den Gottesdienst . Regelmäßíg kommen verschiedene Kreise in der Gemeinde und Chöre zusammen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren - sie alle wollen ein Zuhause in der Gemeinde finden.

Ganz unter dem Zeichen der Ökumene steht die Arbeit des Kirchenchores, Christen aus der katholischen und der evangelischen Gemeinde sind in ihm vereint. Ökumenisches Denken bestimmt zunehmend weitere Bereiche des kirchlichen Lebens: Gottesdienste, Feste oder Konzerte werden gemeinsam gefeiert. Der Glaube an den einen Gott hat uns auf einen guten Weg des Miteinanders geführt.

Die St. Petri - Kirche ist für viele Menschen - auch Nichtchristen - zu einem Identifikationspunkt geworden; ihr schon von weitem sichtbarer Turm zeigt an: Heimat.

Apostel Petrus

Diese Sehnsucht hat auch im Inneren der Kirche ihren Ausdruck gefunden. Beim Verlassen des Kirchenschiffes unter der Orgelempore fällt der Blick auf die beiden Apostel Petrus und Paulus, links und rechts über der Tür. Beide Figuren wurden nach dem Krieg im Jahre 1952 von Max Ücker aus Greifswald gestaltet. 

Sie wollen ausdrücken, dass die Kirche über Jahrhunderte hinweg Menschen Heimat war und den nach 1945 hierher Gekommenen neue Heimat wurde.

Apostel Paulus

Unterhalb des Altares steht ein Vers aus dem Matthäus-Evangelium:
„Jesus Christus spricht: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, 
ich will euch erquicken" (Mt. 11,28)

Diese seine Einladung gilt uns allen. Gestern, heute und in Ewigkeit.