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 STÜLER in TREPTOW
 ORGEL
       ST.PETRI HISTORY
 ST.PETRI CHRONIK
 KIRCHENEINTRITT
 

 

1. In ecclesia trybethowe. Die Anfänge
2. Die Entstehung der St.Petri Kirche
3. Der Turm und die Glocken
4. Das 19. Jahrhundert und die Orgel
5. Der Altar und das Chorgestühl
6. In ecclesia trybethowe. Heute

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KirchenGeschischte
Chronik

 

4. Das 19. Jahrhundert und die Orgel

Einer gründlichen Sanierung wurde das Innere der Kirche in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts unterzogen. Baumeister und Architekt war dabei kein geringerer als der Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler.

Das gesamte Innere der Kirche trägt heute seine Handschrift. Er entwarf das Gestühl, die Kanzel, setzte den Marmortaufstein auf seinen Platz im Altarraum und verputzte die Wände und die Säulen der Kirche. Zwei baufällige Seitenemporen an der Südwand hat er dabei entfernt. Sein Ziel ist gewesen, eine große Harmonisierung in das Innere der Kirche zu tragen. Die aufgemalten Steine und Muster sind so regelmäßig, wie sie sich im Original niemals ergeben würden. Große Ähnlichkeiten zum Beispiel mit der St. Bartholomäi - Kirche in Demmin oder der Kirche in Barth rühren daher, dass Stüler auch in diesen Kirchen tätig gewesen ist.

Die Orgel wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Orgelbaumeister Buchholz aus Berlin gebaut. Am 25. Oktober 1812 wurde sie feierlich eingeweihtBarnim v. Grüneberg  Firmenlogo.  Im Zuge der Renovierung des Kirchinneren von 1863 - 1865 wurde sie im größeren Stil vom dem Orgelbaumeister Barnim v. Grüneberg aus Stettin umgebaut. Die Blasebälge wurden in den Turm verlegt, 23 Register wurden auf 31 erweitert und klanglich verbessert, die Pfeifen des Oberwerks wurden in einen Schwellkasten gesetzt, die Orgel erhielt ihr neugotisches Gehäuse. Am 28. März 1865 weihte Generalsuperintendent Dr. Jaspis Kirche und Orgel in einem Festgottesdienst ein. Im Jahre 1928 bekam die Orgel ein elektrisches Gebläse, 1930 und 1932 durch Umbau ein neues Register. Auch diese Arbeiten wurden von Grüneberg vorgenommen.

Im Jahre 1962 unternahm Orgelbaufirma Eule/Bautzen einen erneuten Registerumbau sowie eine umfassende Generalsanierung.

Heute - fast 40 Jahre später - stehen wir erneut vor einer gründlichen Sanierung der Orgel, die zwar nach wie vor ihren liturgischen wie konzertanten Dienst leistet, aber doch dringend der Pflege und Wartung bedarf.